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22.09.2019

Lesezeit: etwa 1 Minute

B49-Trasse Dalheim

Die NPD steht moralisch voll hinter der Bürgerinitiative, die diese drohende Umgehungstrasse für Dalheim ablehnt. Die NPD-Fraktion Wetzlar lehnt verantwortungslosen Bodenfraß und Bodenversiegelung ab. Diese Haltung trägt sie auch regelmäßig in der Stadtverordnetenversammlung vor. Die jetzt mit großem Getöse und medial wohlwollender Begleitung von den anderen 5 Fraktionen eingebrachte Trassenführung der B49 über das Wetzlarer Kreuz und A480, soll dann oberhalb von Dalheim durch einen 1,7 Kilometer langen Tunnel geführt werden. Die Variante hat mehrere Haken:

  1. Der Umweltschutz: Die Fahrzeuge müssten 6,7 Kilometer Umweg fahren, was ein erheblicher Mehrverbrauch an Sprit wäre. Mit ihrer Zustimmung haben die Wetzlarer Grünen wieder mal offengelegt, dass sie keine Umweltschutzpolitik in Wetzlar wollen.
  2. Die Kosten: Bisher wurde die Tunnelvariante von Hessen Mobil (Federführend in der Planung für den Bund) aus Kostengründen abgelehnt. Die anderen 5 Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung haben in Jahrzehnten Wetzlar praktisch in die Pleite gewirtschaftet, so dass die Stadt sich unter den Finanz-Rettungsschirm des Landes stellen musste. Auch wenn die Kosten vom Bund getragen werden, sind das auch Steuergelder Wetzlarer Bürger.
  3. Eine geradlinige Untertunnelung steht laut Hessen Mobil in Konflikt mit mehreren Altstollen und tangiert in Randbereichen erloschene Bergwerksfelder.
  4. Wie wird sichergestellt, dass der Fernverkehr nicht die Abkürzung durch die Stadt nimmt?

Zu klären wäre auch die Anbindung der Wetzlarer Innenstadt aus und in Fahrtrichtung Solms. Soll der Verkehr dann über Steindorf und das
Westend geleitet werden?
Hessen Mobil lehnt den Neubau der Hochbrücke in der jetzigen Form ab, da die Straßenbreite wegen fehlenden Standstreifen nicht der geforderten Norm entspricht. Die NPD-Fraktion ist der Auffassung, dass es möglich sein muss, sofern alle Fraktionen und der Magistrat sich
einig wären, eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen, so dass die neue Hochbrücke in der jetzigen Form, ohne Standstreifen, neu gebaut werden kann. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung könnte möglichen Auffahrunfällen vorbeugen.

Die NPD-Fraktion vertritt die Meinung, dass es aus finanziellen und ökologischen Gründen keine Alternative zum Neubau der Hochbrücke gibt.

Transparent der Bürgerinitiative

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